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JESUS CHRIST SUPERSTAR (Flensburg) |
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Am 9.7. hatte die Flensburger JESUS-Produktion ihre Derniere. Im kleinen, aber hübschen Theater in Schleswig gab es die letzte Vorstellung einer tollen Besetzung.
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| Das Schleswiger Theater. | Maria tröstet Jesus. |
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| Judas ist mit der Art, wie Jesus die Dinge handhabt, nicht einverstanden. | Jesus lässt sich, unbeeindruckt von den Ermahnungen der Priester, vom Volk feiern. Der Darsteller des Annas, Helmut Tromm, feierte an diesem Abend übrigens nach Jahrzehnten am Flensburger Theater seinen Bühnenabschied. |
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| Jesus wendet sich gegen die Gewaltfantasien des Simon Zelotes... | ... und vertreibt die Händler aus dem Tempel. |
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| Die Kranken bedrängen Jesus um Heilung. | Beim letzten Abendmahl sagt Jesus seinen Jüngern auf den Kopf zu, dass jemand aus ihrer Mitte ihn verraten wird. |
| Im Garten Gethsemane ringt sich Jesus zur Akzeptanz seines Schicksals durch. | Der römische Statthalter Pilatus würde Jesus gerne retten, bekommt aber von diesem nur für ihn völlig unverständliche Antworten. |
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| Zum Abschied noch ein letzter Blick auf das sehr gelungene Poster am Theater. |
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Die Premiere der Flensburger Inszenierung war am 9.1.2010. Zusätzlich waren Martina Lüpke und Renate Liedtke vom Schleswig-Holsteinischen Landestheater so freundlich, uns Fotos von der Generalprobe zur Verfügung zu stellen. Danke schön!
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| So beginnt die Inszenierung von Jochen Biganzoli während der Ouvertüre. | Während Judas (Ralf Meyring) Jesus vor der römischen Besatzung und dem jüdischen Establishment warnt, |
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| ... wird dieser von seinen Anhängern wie ein Rockstar gefeiert. | Jesus fühlt sich jedoch von seinen Jüngern unverstanden. |
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| Jesus verteidigt seine Beziehung zu Maria Magdalena (Gabriela Kuhn)... | ... gegen Judas. |
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| Während die Priester sich einig sind, dass Jesus sterben muss, | ... wird dieser von seinen Fans gefeiert. |
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| Jesus weigert sich, Kompromisse mit den Priestern einzugehen. | Einer seiner Jünger, Simon Zelotes (Marc Seitz) ruft zum bewaffneten Kampf gegen die Besatzungsmacht auf. |
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| Das aber lehnt Jesuss ab und warnt stattdessen vor dem Untergang Jerusalems. | Im Tempel - respektive auf der Bühne innerhalb der Bühne, auf der sich die Handlung weitestgehend abspielt - wird dem Konsum und dem Sex gefrönt. |
| Jesus vertreibt alle. | Die Kranken bedrängen Jesus. |
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| Immer mehr stürzen sich die Kranken auf Jesus, bis alle erschöpft zu Boden sinken. | Wie in einem Woodstock-Konzert singt Maria ihren Song "I don't know how to love him". |
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| Judas verrät Jesus an die Priester... | ... und verfällt darüber fast dem Wahnsinn. |
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| Der zweite Akt beginnt mit einer Abendmahlsszene in einer heutigen Kirche mit Petrus als Priester und Jesus, der die Zeremonie vor dem Altar liegend verfolgt. | Der entsetzten Gemeinde alias Jünger prophezeit Jesus die Verleumdung des Petrus und den Verrat des Judas. |
| Konfrontation: Jesus sagt Judas seinen Verrat auf den Kopf zu. Dieser verteidigt sich wütend. | Jesus hadert im Zwiegespräch mit Gott mit seinem Schicksal. |
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| Schließlich akzeptiert Jesus sein Schicksal. | Während Jesus sich Gottes Willen beugt, ist der ebenfalls anwesende Judas einfach nur verzweifelt. |
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| Jesus ermahnt Petrus (Holger Ries), nicht zur Waffe zu greifen und sich stattdessen dem "Fischen" zu widmen. | Das Verhör durch Kaiphas (Peter Schukz-Jaros) findet hier in Form einer Pressekonferenz statt. |
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| Wie von Jesus vorhergesagt, verleugnet Petrus ihn. | Von der Presse gefolgt, wird Jesus zu Pilatus gebracht. |
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| Pilatus (Alan Cemore) lehnt eine Verurteilung Jesu zunächst ab und schickt ihn zum galiläischen Fürsten Herodes Antipas. | Herodes und sein an seinen Strippen hängender Hofstaat haben für Jesus nur Spott übrig. |
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| Jetzt wird es ernst für Jesus: Er wird von den Wachen zusammengeschlagen und... | ... in einer Art Glaskäfig eingesperrt. |
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| Maria und Petrus würden den ganzen Alptraum am liebsten vergesen und neu anfangen. | Für Judas, der inzwischen von Reue erfüllt ist, haben die Priester nur Hohn übrig. |
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| Judas macht Gott dafür verantwortlich, ihn zum Instrument von Jesu Tod gemacht zu haben. | Als dann ein Schuss fällt, ist es unklar, ob er aus der Pistole, die Judas aus der Hand fällt, fiel oder von jemand anderem kam. |
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| Pilatus ist von Jesu Unschuld überzeugt und versucht, ihn zum Reden zu bringen, | erhält aber nur einen stummen Hinweis auf Jesu künftiges Reich in Form des christlichen Symbols des Fischs. |
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| Während die Menge ihn drängt, Jesus kreuzigen zu lassen, | ... kommt in Pilatus die Erinnerung hoch an einen Traum, den er hatte von einem galiläischen Mann, der unschuldig verfolgt wird und für dessen Tod man ihn verantwortlich machen wird (Pilatus' Traum wurde in dieser Produktion aus dem ersten Akt an diese Stelle verschoben). |
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| Anstelle der Auspeitschung wird der Käfig, in dem Jesus gefangengehalten wird, symbolisch mit Blut beschmiert. | Judas, schon in Diskokleidung für "Superstar", setzt Jesus eine Dornenkrone mit Partylichtern auf. |
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| Während im Vordergrund Judas und die Soulsgirls eine Diskonummer tanzen, sieht Jesus auf einer Projektionsleinwand Szenen aus der späteren Entwicklung des Christentums vorbeiziehen. | Am Ende bleibt er auf der Bühne allein und lauscht der nur akustisch wahrnehmbaren Kreuzigung. |
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| Allein verlässt Jesus am Ende die Bühne in einen Kanal aus Licht hinein. |
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| Fröhlich über den Applaus des Publikums: Gabriela Kuhn (Maria), Christoph Wohlleben (Dirigent), Chris, Peter Schulz-Jaros (Kaiphas)... | ... Jochen Biganzoli (Regisseur), Ralf Meyring (Judas), Gabi Kuhn, Sibylle Meyer (Bühnenbild), Chris. |
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| Eine erfolgreiche Premiere ist doch immer wieder etwas Schönes! |
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Ein paar erste Eindrücke von den Proben in Flensburg.
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| Das ist das Theater in Flensburg, | wo mittlerweile auch Weihnachtsstimmung ausgebrochen ist. |
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| Auf dieser Probebühne finden die Proben zu JESUS statt. |
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