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FRIEDRICH - MYTHOS UND TRAGÖDIE |
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Die Grüne Woche in Berlin ist auch 2012 ein riesiger Touristenmagnet und von daher ideal für eine Werbung für FRIEDRICH. Danke an Spotlight und alle anderen, die uns Fotos überlassen haben!
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| Christoph Ihlo, Co-Autor des Stückes, stellte im Gespräch mit den RBB-Moderatoren das Stück kurz vor. | Der französische Aufklärer Voltaire heißt die Zuschauer "Bienvenue in Sanssouci". |
| Es folgte Friedrich, | ... der zugeben muss, dass er seinem verhassten Vater ähnlicher ist als gedacht. |
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| Der junge Friedrich wird von seiner Schwester Wilhelmine getröstet mit der Aussicht... | ... auf einen Staatsbesuch bei August dem Starken am freizügigen sächsischen Hof. |
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| Dem unbeschwerten Treiben seines Sohnes bereitet Friedrich Wilhelm, der König, ein sehr handgreifliches Ende. | Gegen seinen Willen muss Friedrich auf Befehl seines Vaters der Armee beitreten. |
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| Friedrich und sein jüngeres Selbst träumen von der friedlichen Idylle in seinem Refugium: | Sans-Souci, der Ort "ohne Sorgen". |
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| Abends gab es dann dasselbe Programm noch einmal für die Entscheidungsträger in Brandenburg: Ministerpräsident Platzeck (2. von rechts) und Landwirtschaftsminister Vogelsänger (neben Chris) zeigten sich sehr angetan. |
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Am 24. Oktober 2011 fand im Fuldaer Schlosstheater das erste Foto-Shooting zu FRIEDRICH statt. Spotlight Musical war so nett, uns einige Fotos zu überlassen - danke!
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Vor eine Schlacht des Siebenjährigen Krieges sinniert Friedrich über seine Karriere als Feldherr und König:
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Jugenderinnerungen an die Hinrichtung seines Freundes Katte kommen hoch:
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Er sieht sich mit der Frage konfrontiert, was aus den Idealen seiner Kronprinzenzeit geworden ist:
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Der alte König regiert einsam in Sanssouci:
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FRIEDRICH nimmt Formen an: Auf der ITB (Internationale Tourismus-Börse) stellte Spotlight das neue Musical am Brandenburg-Stand vor. Hier einige Eindrücke vom 12.3.2011:
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| Im Gespräch mit dem Moderator stellte Produzent Peter Scholz das Stück vor. | Prolog: Vor der Schlacht bei Rossbach, wo er gegen eine zweifache Übermacht der Franzosen und Österreicher antreten muss, erinnert sich Friedrich an seine unglückliche Jugend, die vom Konflikt mit seinem Vater überschattet wurde (er gewann die Schlacht übrigens). |
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| Peter Scholz gab ein kurzes Vorwort zu den einzelnen Songs. | Als junger Mann verstand sich Friedrich (Tobias Bieri) bei Hofe nur mit seiner Schwester Wilhelmine (Eveline Suter). |
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| Gemeinsam musizierten und philosophierten die Geschwister - hinter dem Rücken des verhassten Vaters. | Der Schriftsteller Voltaire (Jogi Kaiser), der mit Friedrich in engem Kontakt stand, beschreibt leicht ironisch den königlichen Hof in Sanssouci. |
| Last but not least gab es den ersten großen Song von Friedrich selbst zu bewundern: | Vor dem Bild seines Vaters gesteht Friedrich sich ein, |
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| ... dass er dem Vater wohl doch ähnlicher ist, als er selber wahrhaben wollte: | Auch ihm ist das Militärische zum Lebensinhalt geworden. |
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| Die Beteiligten nahmen den verdienten Applaus entgegen. | Besonders Chris und Peter Scholz freuten sich über die positive Publikumsreaktion. |
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| Auch Isis hörte gespannt zu, | und Noelle gab gleich noch fachkundige Erklärungen. |
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| Außerdem wurde Daddy fleißig fotografiert... | ... und natürlich auch sein Sessel ausprobiert. |
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| Zwischen den beiden Auftritten gab es noch Zeit, die ITB zu erkunden: Gleich nebenan gab es den Stand von KPM (Königliche Porzellan-Manufaktur, das "königlich" steht natürlich für Friedrich), wo Porzellan bemalt wurde. Das war besonders etwas für unsere Malerin Isis. | Noelle übte sich mit ein paar sehr netten Damen im israelischen Volkstanz... |
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| ... und freundete sich mit diesem Biber an, den sie standhaft als "Bären" betitelte :-). | Dann war es Zeit für den zweiten Auftritt des Tages. |
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| Noch einmal erklangen der Prolog... | ... und das Duett "Wir beide gehören zusammen". |
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| Dann war es noch einmal Zeit für Friedrichs großen Song:. | "Ebenbild", |
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| ... der die düsteren Gedanken Friedrichs über seine Person wiedergibt. | Die Darsteller beim Schlussapplaus. Es war eine gelungene Veranstaltung, auch wenn der Rahmen in der offenen Halle schwierig war. Wir freuen uns schon auf mehr FRIEDRICH! |
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Da es ja mittlerweile so aussieht, als werde FRIEDRICH 2012 tatsächlich stattfinden, haben wir uns schon einmal seine Wohn- und letzte Ruhestätte in Sanssouci angesehen. Hier ein paar Impressionen:
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| Die Gartenfassade von Schloss Sanssouci, Friedrichs Lieblingsschloss, das er sich erbauen ließ. | Der Mittelteil des (recht kleinen) Schlosses. |
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| Der Blick vom Schloss zum Garten ist auch nicht zu verachten. | Die legendäre Mühle von Sanssouci. |
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| Das Grab des Königs ist eher schlicht gehalten. | Auf dem Grab des Königs finden sich immer Kartoffeln im Gedenken daran, dass er dieses Gemüse in Preußen eingeführt hat (und damit die Hungersnöte hierzulande ein- für allemal beendet waren, da Kartoffeln fast das einzige sind, was auf unserem sandigen Boden gut wächst). |
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| Da Friedrich gerne seine Ruhe hatte, baute er am Ende des Parks ein anderes, größeres Schloss für seinen Erben und alle Gäste und Hofangehörige, das Neue Palais. Dort gibt es sogar ein kleines Theater. | Und das hier ist --- die königliche Küche! Irgendwie beschleicht einen der Verdacht, dass da den ganzen Tag nur gegessen wurde... ;-). |
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Die Firma Spotlight Musicalproduktion (die Macher von ELISABETH - Die Legende einer Heiligen) planen für den 300. Geburtstag Friedrichs des Großen 2012 ein Musical über den Preußenkönig. Momentan befindet sich das Stück noch im Vorbereitungsstadium und es werden intensiv Partner zur Verwirklichung des Musicals gesucht. Es gibt aber schon einige Nummern, die am 2.3.2010 im Potsdamer Mercure-Hotel potentiellen Partnern vorgestellt
wurden. Es handelt sich um wirklich tolle Musik, und wir sollten alle die Daumen drücken, dass das Stück 2012 in Potsdam stattfinden kann!
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| Das Poster zum geplanten neuen Stück empfing die Gäste bereits an der Tür zum Saal. | Erster Programmpunkt: Verwandlung in einen König. |
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| Eine kleine Bühne mit einigen Möbeln und Requisiten stand schon bereit. | Auch die Soundtechnik harrte ihres Einsatzes. |
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| Die Probe fand zunächst noch... | in Zivil mit Perücke statt :-). |
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| Das erste vorgestellte Stück war der Prolog: Zur Erzählerstimme aus dem Off sieht man den träumenden Friedrich, der von einer traumatischen Jugenderinnerung, der Hinrichtung seines Freundes Katte, verfolgt wird. | Erwachend macht er sich daran, einen Brief zu schreiben, in dem er am Vorabend der Schlacht von Roßbach sein bisheriges Leben zusammenfasst. |
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| Interessiert verfolgt Komponist Dennis Martin das Geschehen. | Am Ende des Prologs macht Friedrich sich auf, in die Schlacht zu ziehen. |
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| Der französische Philiosoph Voltaire (Stefan Poslovski) übernimmt die Erzählerrolle und führt uns ein in das Leben Friedrichs. | Rückblende: Als junger Mann interessiert sich Friedrich im wesentlichen für Musisches, sehr zum Leidwesen seines militaristischen Vaters. |
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| Seine einzige Verbündete am Hof ist seine ältere Schwester Wilhelmine (Sabrina Weckerlin), mit der er sich ewige Zuneigung schwört. | In der schmissigen Nummer "Bienvenue in Sanssouci" beschreibt Voltaire ironisch Friedrichs "Musenhof" in seinem Potsdamer Schloss Sanssouci. |
| Abschluss und Höhepunkt der Präsentation war ein großer Song für Friedrich selber, in dem sich Friedrich mitten im Siebenjährigen Krieg eingesteht, | ... dass er im Laufe der Kriege, die er geführt hat, seinem verhassten Vater ähnlicher geworden ist als er es je wollte: Er sieht sich im Spiegel als seines Vaters "Ebenbild". |
| Wenn der herzliche Applaus nach dem kleinen Konzert ein Indikator ist, dann müsste es doch etwas werden mit der Show :-). Daumen drücken!. |
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