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Geschenke und Überraschungen |
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Fanclubtreffen
zur letzten Jesus Christ Superstar Vorstellung an der Oper Halle.
Nach einer Woche einkaufen, bestellen, dichten und schreiben, ging es los zum "Gelobten Land" Halle. Am Busbahnhof traf ich - wie verabredet - auf Astrid, schon bald kamen Kritzel (Karoline) und Hannelore mit dem Auto heran gefahren. Als unser Gepäck verstaut war, ging es endlich los. Wir hatten auch noch viel zu tun im Auto, denn wir mussten noch den letzten Absatz von "Trink mit mir" ändern. |
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Umgedichteter Songtext von "Trink mit mir" Trink
mit Chris |
Nach vielen Diskussionen
und immer neuen Änderungen stand endlich der Text fest, mit dem
wir alle leben konnten. |
| Gegen
14:30 Uhr trafen wir auf der Raststätte Fläming ein. Kritzel machte den Vorschlag, mir das erste Tattoo zu malen. Im Nachhinein eine blöde Idee. Es ging voll in die Hose! Auf der Farbe stand zwar wasserlöslich, aber leider stand auf der Verpackung nicht drauf, wie viel Wasser man dazu benötigt!!!! Meine Laune war dementsprechend. Aber es nahte Rettung. Martina mit Familie und Freunden fuhren auf den Parkplatz und dann ging's zum Essen. Martina rettete uns aus unserem Fiasko (sprich: Tattoo). Unsere "Mutter der Kompanie" sprach ein Machtwort und mahnte zur Eile. Worauf Angelika freiwillig ihren Arm hinhielt. Im Stillen tat sie mir leid. Aber an Martina ist eine wahre Künstlerin verlorengegangen. Ihre Kunstwerke konnten sich sehen lassen. Daraufhin haben alle anderen auch freiwillig ihre Arme ausgestreckt. Ralf, Jennifer und Gernold hatten bald darauf kleine Kunstwerke auf ihrem Arm. Wir wurden zu einer kleinen Sensation auf dem Parkplatz, die anderen Reisenden schauten neugierig zu. Angelika in ihrem Abendkleid war auch ein nicht alltäglicher Anblick auf dem Rastplatz. Zum Schluss musste ich auch daran glauben, ich bekam auch ein Tattoo. Nachdem Martina mit mir fertig war, übernahm Angelika die Armarbeit an Martina (Martina hat noch heute daran Freude). An Astrid, Kritzel und Hannelore ist der Kelch vorübergegangen, sie weigerten sich "standhaft". |
![]() Karoline (alias Kritzel) und Martina. |
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Nun
fuhren auf dem direkten Weg weiter nach Halle. Am frühen Abend kamen
wir im Operncafe an. Unsere Mutter der Kompanie (der kleine Tyrann) setzte
sich durch, so dass wir die Kostüme schon vor der Vorstellung anziehen
mussten. Mir war das super unangenehm und ich habe mich erstmal hinter
dem Vorhang versteckt. Daraufhin hörte ich ein Donnerwetter von Martina und schon kam ich wie eine Elfe hinter dem Vorhang hervor. Ich fühlte mich aber eher, wie eine dicke Kuh. Manuela wollte unbedingt ein Gruppenfoto auch mit den anderen verkleideten Fans machen. Sie erwähnte beiläufig, dass sie das Bild auf die Webseite von Chris stellt - superlustig, ha, ha. Ein Glück klingelte es zur Vorstellung. Wie ein geölter Blitz rannte ich auf meinen Platz in Sicherheit. Das restliche Publikum beäugte uns skeptisch. Nun begann endlich die Vorstellung und wir standen mit unseren Kostümen nicht mehr im Mittelpunkt. |
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[Zur gleichen Zeit im der Garderobe von Chris Murray]: Chris Murray war bereits geschminkt und hatte sein Jesus-Kostüm für die erste Szene angezogen, als er Heikes Überraschung auspackte: eine Haarspange voller Dornen. Da Chris die Haare seiner Perücke während der Vorstellung öfter wirr ins Gesicht fielen, hatte Heike die Idee, ihm eine ganz besondere Haarspange zu schenken. Die Dornen von Rosen hatte sie mit einer Heißklebepistole aufgeklebt. Eine recht heiße und schmerzvolle Erfahrung machte sie damit. Auf der Bühne konnte Chris diese Haarspange zwar nicht tragen, aber die Idee mußte einfach mit diesem Foto belohnt werden! |
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[weiter mit dem Bericht von Heike] Leider bekam Chris unsere Verkleidung gar nicht richtig mit, denn er war ganzg mit seiner Rolle beschäftigt. Erst einer seiner Kollgen machte ihn darauf aufmerksam und wir bekamen einen erstaunten Blick von ihm zugeworfen. Das Orchester war - wie immer- sehr laut, doch man gewöhnt sich an alles. Chris und all die anderen Darsteller gaben ihr Bestes, um das Orchester zu übertönen, aber es war trotzdem eine wunderschöne letzte Vorstellung. Dann kam nach einer Stunde die Pause.
Die große Fangemeinde im Operncafé. |
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Martina fragte mich, ob ich mutig genug bin, mit ihr auf die Bühne zu gehen, um Chris die Torte und die Blumen zu überreichen. In meinem jugendlichen Leichtsinn sagte ich sofort zu. Die Torte sah einfach wunderschön aus. Jesus trug das Kreuz auf dem Rücken. Die kleine Figur sah Chris sogar ein wenig ähnlich. Martina weiß schon, was Chris gerne isst. Ich bat um ihre Erlaubnis - sollte sie mit der Torte in den Orchestergraben fallen - die Blumen hinterher schmeißen zu dürfen. Daraufhin machte Martina ein verdutztes Gesicht, worauf ich meinen typischen Lachanfall bekam. Was ich nicht zu diesem Zeitpunkt wusste, dass Chris gleich hinter dem Vorhang stand. Mein Lachen erstarb mir im Hals und schon begann der zweite Teil der Vorstellung. Ich bekam mal wieder Mitleid mit Chris als ihn die fantastischen Darsteller der Hallenser Cast mit viel Blut beschmierten. Er sah schon elendig aus mit seiner Windel und dann auch noch so blutverschmiert… Chris möge mir diese Anmerkung verzeihen. Das Ende hat er wieder rührend gespielt. Der Schlussapplaus war wieder sehr überwältigend und nun kam unsere Stunde… Martina gab mir ein Zeichen, worauf ich gleich aufstand, um mit ihr die Torte und Blumen zu holen. |
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Stefan
Vinzberg mit Ines Agnes Krautwurst und Chris Murray, mit dem
Kreuz von Pontius Pilatus (Olaf Schöder) bei den Standing Ovations.
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| So,
nun standen wir da, Martina mit der Torte und ich mit dem Blumenstrauß.
Auf einmal bekam ich ein beklemmendes Gefühl, was mach ich hier?
Aber auf die nette Zusprache von der Mutter der Kompanie nahm ich meinen
ganzen Mut zusammen und marschierte hinter Martina her auf die Bühne.
Chris badete immer noch im Applaus und nahm uns noch nicht wahr.
Erst als Jordi ihn auf uns hinwies, kam er auf uns zu, mit einem breiten
Lächeln auf den Lippen. Nachdem er Martina umarmt und sie ihm die
Torte überreicht hatte, sah ich, dass Martina das Bühnen-Blut
abbekam, worauf ich vorsichtig war und ihn nur zaghaft auf die Wange geküsst
habe. Aber auch das hat schon gereicht, um Blut abzubekommen. Die Überraschung von Martina war voll gelungen, Chris war sehr ergriffen. Und ich war froh, als ich endlich von der Bühne kam. Der Applaus wollte an diesem Abend kein Ende nehmen. Als der Vorhang nicht mehr hochging, hieß es wirklich Abschiednehmen von "Jesus". |
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Chris
Murray mit Blumen und Torte und Ines Agnes Krautwurst.
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Chris Murray an der Bühnentür mit seiner Jesus-Christ-Superstar-Torte. |
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Wir versammelten uns vor dem Haupteingang der Oper. Chris ließ sich wieder einmal sehr viel Zeit mit dem Duschen. Das lange Warten auf ihn wird mir in den nächsten 5 Monaten sehr fehlen. Martina drapierte uns auf der Treppe schon für das Gruppenfoto, so dass Chris sich nur noch in die Menge stellen musste. Nach einer gewissen Zeit (wir wollen nicht erwähnen wie lange) kam er zu uns mit seinem berühmten breiten Lächeln. Die Fotos waren schnell geschossen. Chris blieb noch einige Momente, um sich mit den Fans zu unterhalten. Dies war nun unsere Stunde. Kritzel, Hannelore, Manuela und ich gingen schnellen Schrittes zu dem Lokal, wo unser Fanclub-Treffen stattfand. Wir bestellten schnell die Getränke und verteilten unter uns den Text von unserem umgedichteten Lied "Trink mit mir" ("Trink mit Chris"). |
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| Chris Murray mit zahlreichen Fans nach der Vorstellung vor dem Opernhaus Halle. Im Anschluss ging es zum geselligen Beisammen sein in ein American Diner. |
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Umgedichteter Songtext von "Trink mit mir" Trink
mit Chris |
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Meine Gedanken waren:
"Hoffentlich bleibt es laut im Lokal, dass niemand unsere zarten
Stimmen hören muss." Kurz danach kam Martina mit Chris
und Merit die Treppen zum Lokal hoch. Daraufhin erklang unser Lied.
Chris war sehr erstaunt, leider auch die Gäste vom Lokal,
so dass es sehr leise war und jeder unsere "zarten Stimmchen"
hören konnte. Unser Mut kehrte zurück als wir Chris
sahen, wie er uns anlächelte, und schon schmetterten wir mit voller
Kraft unsere Hymne an Chris. |
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| Eintreffen von Chris Murray beim Fanclubtreffen mit über vierzig Fans und den Kollegen Jordi Molina (Petrus), Olaf Schöder (Pontius Pilatus) und Ines Agnes Krautwurst (Magia Magdalena). Bei interessanten Gesprächen wurde viel gelacht, getrunken und gegessen, so verging die Zeit bis zum Aufbruch wie im Fluge. |
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Kritzel
wollte von meinem blutverschmierten Gesicht - dank Chris -
ein Foto machen und dabei passierte das große Unglück.
Ich sollte zurückrutschen, der Stuhl kippte um und ich saß
mit einem Klatscher auf dem Boden. Darauf bekam ich einen meiner typischen
Lachanfälle (was ich danach durchmachte, war wirklich nicht mehr
lustig*). Leider verging die Zeit wie im Flug und Chris und
Merit mussten von uns Abschied nehmen. Auch Berlin wollte einen ausgeschlafenen
Chris haben. Nach vielen Bussis und Umarmungen hieß es
nun wirklich unweigerlich Abschied nehmen. Nachdem wir unsere Zeche
bezahlt haben, fuhren wir langsam Richtung Heimat.
* Heike zog sich tatsächlich einen sehr schmerzhaften Haarriss des Steißbeines zu. Dieser Schmerz kennt keinen Namen! Ein Souvenir der besonderen Art, die man keinem wünscht. Der Arzt prognostizierte eine Heilungsdauer von einigen Wochen.
Dieser Bericht wurde von unserem Fanclubmitglied Heike Schmidt geschrieben. Ein herzliches Dankeschön auch an Sibylle Frank für die Fotos. |
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Zwei Kollegen, die sich ganz besonders gut verstehen: Chris Murray und Ines Agnes Krautwurst. |
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